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Tango de Salón

Es gibt nur einen Tango.

In seinen Anfängen tanzte man ihn ganz nah Körper an Körper.

Es ist ein intimer und verführerischer Tanz.

Der Tango entstand in Bordellen, in Hafenkantinen und dort, wo generell alles passieren kann.

Nach und nach wurde der Tango so berühmt, dass er der Volkstanz von Buenos Aires, Rosario und Montevideo wurde. Sie tanzten ihn überall und zu jedem Anlass.

Ernest und Anna interpretieren diesen Tangostil, bekannt unter dem Namen corte, canyengue oder milonguero.




Wir müssen berücksichtigen, dass wir hier über die 20er und 30er Jahre reden, wo Buenos Aires viele Imigranten aus allen Teilen der Welt hatte, besonders aus Europa und der ländlichen Zone. Diese Vermischung reicherte den Tango an, bis es schliesslich der Volkstanz wurde.

Die Aristokratie Argentiniens, die ihren Blick nach Europa richtete, begann sich für den Tango zu interessieren, besonders weil die französische Aristokratie es war. Beide, Argentinien und Frankreich waren sehr verbunden durch ihre Kultur, vor allem der der Leute in Paris und durch ihren gemeinsamen Handel.

So entstand ein Stil, der tango de salón.

Der Grund war eigentlich nur, dass man in den Sälen der Aristokraten nicht so tanzen konnte wie in den Randgebieten. Zu dieser Zeit war es nicht gut angesehen, so intim und "frech" zu tanzen.

Die Konzentration des tango de salón richtet sich vor allem auf die Haltung, die Eleganz und die eben nicht so verführerische Art auf der einen und der Einfachheit (Schlichtheit) auf der anderen Seite.

Im folgenden Video tanzen Javier und Geraldine den tango de salón.





Der tango de salón entstand nach dem tango de corte (oder auch genannt canyengue oder milonguero).

Man tanzt ihn überall auf der Welt. Und es ist einfach der beste Stil, um Tango tanzen zu lernen.

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